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Kuntu-Blankson und Ballnus bleiben am Gysenberg |
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Montag, den 14. Mai 2012 um 19:25 Uhr |
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Nach dem sicheren Verbleib in der Regionalliga, arbeiten die Verantwortlichen des Herner EV nun am Kader für die kommende Spielzeit. Als erste Weiterverpflichtungen können die Stürmer Dominik Ballnus und Tommy Kuntu-Blankson verbucht werden. Beide spielten schon in der letzten Saison für den HEV, pendelten jedoch dabei zwischen der ersten Mannschaft und den Junioren des HEV.
Ballnus gelangen in den Spielen der Regionalliga sowie in der Aufstiegsrunde sechs Treffer und sieben Vorlagen für den HEV. „Für mich ist Herne wie ein zweites Zuhause. Mir gefällt es, wie in Herne gearbeitet wird und deswegen gab es für mich auch nie eine Alternative“, so der 20-jährige. Mit ihm zusammen wird Tommy Kuntu-Blankson auf dem Eis stehen. Mit neun Treffern und 14 Vorlagen hatte sich der 19-jährige schon in der vergangen Spielzeit in die Herzen der Herner Fans gespielt. Der gebürtige Herner hat einen ganz persönlichen Wunsch für die Saison: „Ich möchte mich unter der neuen sportlichen Leitung weiterentwickeln. Mein Ziel ist es in die Oberliga aufzusteigen“, erklärt Kuntu-Blankson.
Beide Spieler profitieren vom Ligenverbleib des HEV. „Natürlich wären wir gerne aufgestiegen, aber wenn man eine Nacht darüber schläft sieht man schon, dass es besser ist noch ein Jahr in der Regionalliga zu spielen“, beschreibt der Trainer des HEV, Carsten Plate, die Situation. Vorteile sieht der Trainer vor allem bei jungen Spielern: „Im Vergleich zur Oberliga bietet sich die Regionalliga gerade für junge Spieler an, sich weiterzuentwickeln und ihr Potential weiter auszureizen“. Auch Frank Petrozza, sportlicher Leiter des Herner EV, schließt sich dieser Meinung an. „Die beiden passen voll in unser Konzept, hier in Herne langsam etwas Großes aufzubauen. Zudem besitzen sie viel Leidenschaft und großen Willen. Eigenschaften auf die wir viel Wert legen“. |
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Es wird die Regionalliga… |
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Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 09:14 Uhr |
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Ruhig war es in den letzten Tagen und Wochen um den Herner EV geworden. Nun, fünf Wochen nach der verpassten Qualifikation zur Oberliga-West, sieht es zunehmend nach einem Verbleib in der Regionalliga aus. Am 2. Mai lief die Anmeldefrist für die Oberligisten ab. Alle sportlich-qualifizierten Teams haben sich laut des Landesverbandes NRW fristgerecht gemeldet. „Ich gehe zu 99 Prozent davon aus, dass wir auch in der kommenden Spielzeit in der Regionalliga antreten werden", kommentierte der erste Vorsitzende des Herner EV, Frank Schäfer, die Entwicklung. Ganz unglücklich ist er mit dem Verbleib in der vierten deutschen Spielklasse jedoch nicht. „Aus sportlicher Sicht und für die Fans wollten wir aufsteigen. Doch wir müssen den Eishockeysport in Herne nachhaltig aufbauen, damit er langfristig bestehen kann. Unser soziales Engagement am Gysenberg profitiert von einem weiteren Aufbaujahr, das am Ende hoffentlich mit dem Aufstieg belohnt werden wird", so Schäfer. Um den Aufstieg für den HEV greifbar zu machen, bedarf es jedoch einer „charakterstarken Mannschaft", erklärt Schäfer. An dieser wird zurzeit intensiv gearbeitet. Neben der sportlichen Leitung um Trainer Carsten Plate und Frank Petrozza sind auch Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert und Frank Schäfer in den Spielergesprächen involviert. Verzichten wird der HEV nächstes Jahr auf Marc Höveler, Philipp Louven und Sascha Panek. Alle drei Spieler haben den HEV in unbekannte Richtung verlassen.
Neben dem sportlichen Aspekt geht es am Gysenberg weiter voran. Die Renovierungsmaßnahmen an und in der Gysenberghalle laufen auf Hochtouren. „Auch wenn wir versuchen, vieles alleine zu stemmen, fehlen uns tatkräftige Hände", erklärt Schäfer. „Es wäre schön, wenn uns Freunde und Anhänger des Eissports in Herne helfen würden. Es geht schließlich nicht nur um den HEV sondern um den Erhalt einer Eishalle für Herne und die Region".
| Infobox |
Die derzeitigen Planungen sehen eine Regionalliga mit zehn Mannschaften vor. Hierzu gehören neben dem Herner EV die Grefrather Eissport Gemeinschaft, der ESC Darmstadt, der EHC Netphen 08, der ERV Dinslakener Kobras, der EC Bergisch Land, die Young Lions Frankfurt 1b, die EJ Kassel Ib, sowie der Kölner EC "Die Haie" und der Neusser EV. Laut Aussage von Markus Schweer soll der Spielmodus beibehalten werden. Das hieße neun Heimspiele in der Hauptrunde der Regionalliga. Die ersten vier Mannschaften spielen mit den letzten vier der Oberliga eine Oberliga-Pokal-Runde (Sieben Heimspiele) um den Auf- bzw. Abstieg zur Oberliga-West. Der genaue Modus und die Teilnehmer der einzelnen Ligen werden auf der Ligentagung am Samstag, den 23. Juni 2012 festgelegt. |
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